Urs Huber meldet sich zurück auf dem Podest

Ausgerechnet am KitzAlp-Bikemarathon, zu dem Urs Huber mit schlechten Erinnerungen startete, konnte der Schweizer Meister auf den Erfolgsweg zurückkehren. Er wurde Zweiter hinter dem früheren Weltmeister Alban Lakata und konnte damit Selbstvertrauen auf der WM-Strecke von 2013 tanken.

Pünktlich auf die wichtigsten Rennen der Saison meldet sich Bikemarathon-Schweizermeister Urs Huber auf dem Podest zurück. (Bild Archiv Martin Platter)
Pünktlich auf die wichtigsten Rennen der Saison meldet sich Bikemarathon-Schweizermeister Urs Huber auf dem Podest zurück. (Bild Archiv Martin Platter)

Mit fast einem Monat ungewöhnlich lange hat die erfolglose Phase gedauert, in dem Urs Huber ständig von irgendwelchen biketechnischen Problemen gebremst wurde. Am KitzAlp-Bikemarathon platzte der gordische Knoten. «Endlich mal wieder ein Rennen, in dem mir keine Zwischenfälle in die Quere kamen», bilanzierte Huber im Ziel. Restlos zufrieden sei er aber nicht. Zwar hätten sich keine Rückenschmerzen wie im Vorjahr eingestellt. «In den ersten drei Anstiegen schaffte ich es dennoch nicht ganz, meine Erinnerungen auszublenden. Im vierten und letzten Anstieg fehlte mir schlicht die Kraft im Kampf um den Sieg», analysierte der RRC-Amt-Fahrer selbstkritisch.

Resultat zum richtigen Zeitpunkt

Das Resultat kommt zum richtigen Zeitpunkt für den 26-Jährigen. Am kommenden Sonntag steht mit dem Dolomiti Superbike eines seiner Lieblingsrennen auf dem Programm.

Huber vermochte den grössten italienischen Bikemarathon 2008, 2010 und 2011 schon dreimal zu gewinnen und feierte auf der anspruchsvollen Rundstrecke im Südtirol 2008 seinen bisher grössten Erfolg als Bronzemedaillengewinner der Bikemarathon-WM.

Die Konkurrenz schläft jedoch nicht. Huber wird im Hochpustertal nicht nur mit den stärksten hiesigen Spezialisten – Alexandre Moos, Lukas Buchli und Thomas Stoll – konfrontiert sein.

Der Klassiker in den Dolomiten lockt immer wieder die Créme de la Créme des internationalen Bikemara-thon-Sports. Beispielsweise den italienischen Bikemarathonmeister Mirko Celestino, der sich im Vorjahr vor heimischem Publikum um 25 Sekunden von Huber geschlagen geben musste. Oder die früheren Weltmeister Alban Lakata und Massimo de Bertolis. Während de Bertolis schon zweimal als Sieger über die Ziellinie in Niederdorf rollte, schaffte es Lakata noch nie aufs Podest.

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