Das erste Heimspiel souverän gewonnen
Im ersten Heimspiel der Qualifikation für die Volleyball-EM 2023 haben die Schweizerinnen Norwegen mit 3:0 abgefertigt. Gegen Bosnien-Herzegowina dürfte es nun härter werden.
Gegen die leicht favorisierten Griechinnen musste die Schweizer Volleyball-Nati am Samstag auswärts noch eine 0:3-Klatsche hinnehmen. So klar, wie das Resultat suggeriert, war es indes nicht. Zumindest in Satz zwei (24:26) und drei (23:25) begegneten die Schweizerinnen ihren Gegnerinnen auf Augenhöhe.
Entsprechend zuversichtlich gingen die Frauen um Olivia Wassner – die Affoltemerin ist die eine von zwei Passeurinnen im Schweizer Team – am Mittwoch in Schönenwerd (SO) in ihr erstes von drei Heimspielen. Gegner Norwegen ist in der Weltrangliste besser rangiert, trotzdem lag die Favoritenrolle bei den Gastgeberinnen. Und diese konnten sich denn auch schnell absetzen. Beim Stand von 9:3 im Startsatz nahmen die Norwegerinnen ihr erstes Timeout – es sollte am Spielverlauf nichts ändern. So hiess es nach einer guten halben Stunde bereits 2:0 (25:10, 25:9).
Im dritten Satz erhielt dann Olivia Wassner das Vertrauen von Headcoach Lauren Bertolacci. Sie rechtfertigte dies zugleich mit ihrer Servicestärke und wusste ihre Mitspielerinnen mit präzisen Zuspielen in Szene zu setzen. Trotzdem kam noch Spannung auf. Das weckte die 750 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Betoncoupe-Arena. Sie trieben die Spielerinnen nun mit lautstarken «Hopp Schwiiz!»-Rufen zu Höchstleistungen an. So holte sich die Schweiz auch den dritten Satz, mit 25:21, und sicherte sich die ersten Punkte.
Gegen Norwegen sei es darum gegangen, den eigenen Spielstil zu festigen, so Lauren Bertolacci: «Schon bald spielen wir wieder gegen die grossen Gegnerinnen und dafür müssen wir bereit sein.» Zu diesen gehört auch das Team von Bosnien-Herzegowina, gegen welches die Schweizerinnen morgen Samstag auswärts antreten.
Die weiteren Heimspiele: Samstag, 3. September, gegen Bosnien-Herzegowina; Sonntag, 11. September, gegen Griechenland. Infos: www.volleyball.ch.
Olivia Wassner setzt ihre Mitspielerinnen in Szene . (Bild zvg)